Leipzig_Heart_Institute- Syntax-Studie -Header

Etwa 370.000 Menschen werden pro Jahr in Deutschland wegen einer chronischen Koronar-Herz-Gefäß-Krankheit (KHK) behandelt. Bei rund 80 Prozent der Patienten werden Metallröhrchen (Stents) implantiert, um die Verengung der Herzkranzgefäße wieder zu erweitern. Bei (nur) rund 20 Prozent der Patienten erfolgt eine Bypass-OP (Blutge­fäßbrücke). Im Rahmen der SYNTAX-Studie, die seit dem 1.1.2018 läuft, untersucht das Leipzig Heart Institute, welche der beiden Methoden für den Patienten länger­fristig die optimalere ist. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen, zeichnen aber bereits ein klares Bild: In vielen Fällen ist die Stent-Implantation nicht die richtige Wahl. Das betrifft besonders weniger komplexe KHK, bei denen eine Bypass-Operation für den Patienten deutlich vorteilhafter ist, weil im Nachgang weniger Komplikationen auftreten.

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Laufzeit, 1. 1. 2018 – 31. 12. 2019

Finanzierung, Deutsche Stiftung für Herzforschung – 60.000 €

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