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Weltweite Vernetzung in Forschung und Lehre

Das Leipzig Heart Institute als wichtiges Forschungszentrum ist Teil eines großen wissen­schaftlichen Netzwerks, das die gesamte Erde umspannt. Diese multizentrische und interdisziplinäre Vernetzung zu zahlreichen bedeutenden Wissenschaftszentren hat bereits viele Forschungs­erfolge möglich gemacht und begünstigt.

Ein weiterer wichtiger Faktor für den wissenschaftlichen Erfolg des Leipzig Heart Institute sind seine Mitarbeiter. Das Forscherteam besteht aus Experten, die aus ganz verschiedenen Regionen der Welt­ ­kommen und sich im Forschungsprozess gegen­seitig dynamisch ergänzen. 

 

Kleine Auswahl an Projekten

Data Mining in Nashville Tennessee

Daniela Husser und Andreas Bollmann ­forschen seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Genetik als Gastprofessoren gemeinsam mit Dan Roden an der Vanderbilt Universität Nashville, Tennessee, USA.

Mitralklappen in New York City

Michael Borger untersucht die Möglichkeiten und positiven Effekte von Herz-Operationen an der Mitralklappe ohne Herz-Lungen-Maschine gemeinsam mit Jake Johnson
vom Mount Sinai Hospital New York City, New York, USA.

Kathetertechniken in Serbien und Vietnam

Ingo Dähnert schult internationale ­Kollegen in Serbien und Vietnam vor Ort in modernen Arbeitsweisen der Kathetertechnik.

Aortenbogenchirurgie in Sydney

Martin Missfeld etabliert gemeinsam mit Tristan D. Yan vom University Hospital Sydney, Australien eine internationale, multizentrische Datenbank zur Bewertung der Ergebnisse der Aortenbogenchirurgie.

Herzinfarktforschung in Indien

Holger Thiele ist Teil des Projektes „On Optimal Treatment for Acute Myocardial Infarction” zur Senkung der Sterblichkeit nach Herzinfarkt in Indien und 20 weiteren asiatischen Ländern.

Katheterablationen in Rio de Janeiro

Gerhard Hindricks etablierte gemeinsam mit Jacob Atie von der Universität Rio de Janeiro, Brasilien ein Austauschprogramm zu ­Forschungsschwerpunkten rund um
das Thema Herzrhythmusstörung.

Havard University: Transplantatvaskulopathie sichtbar gemacht

Matthias Gutberlet entwickelt gemeinsam mit Borek Foldyna und Udo Hoffmann ­Verfahren zur CT-geführten Diagnose der Transplantatvaskulopathie.

 

Persönlich engagiert, zwei Beispiele

Weit über ihre Arbeit als Mediziner und Forscher hinaus, engagieren sich die Mitarbeiter des Leipzig­ Heart Institute auch persönlich. Sie reisen um die Welt, um Kranken zu helfen, neu entdeckte Methoden im Bereich der Herz-Kreislauf-Medizin zu lehren oder Kinder aus armen Ländern zu operieren. 

Herzschrittmacher in Kenia

Sergio Richter und Julia Fürstenhoff (Herzschrittmacher für Ostafrika e. V. ) führen seit 2012 Ausbildungsprogramme in Nairobi, Kenia durch und verbessern die medizinische Ausstattung lokaler Krankenhäuser.

Chain of Hope

Das gemeinsame „Chain of Hope“-Projekt der ­Abteilungen Kinderherzchirurgie und Kinderkardiologie (Ingo Dähnert) initiierte Martin Kostelka vor 15 Jahren in Leipzig. Im Rahmen dieses Projektes werden jedes Jahr zehn Kinder mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus ­Afrika im Herzzentrum Leipzig operiert. Die gesamte Finanzierung trägt das Herzzentrum Leipzig. 

 

Gastwissenschaftler 2018 aus:

Argentinien, Ägypten, Aserbaidschan, Brasilien, China, Dänemark, Estland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Großbritannien, Indien, Irak, Iran, Israel, Italien, Japan, Jordanien, Kanada, Kasachstan, Kolumbien, Litauen, Malaysia, Mauritius, Mongolei, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweiz, Spanien, Südafrika, Thailand, Tschechien, Tunesien, Türkei, Ukraine, USA, Vietnam, Weißrussland