Institute: Herzzentrum Leipzig, Universitätsklinik für Kardiologie, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie und Institut für Laboratoriums Medizin Universität Leipzig

Studienlaufzeit: 7 Jahres Follow-UP der Leipziger Herzstudie mit Laufzeit von 24 Monaten

Förderung: Roland-Ernst-Stiftung, Leipzig Heart Institute

Studienleiter: Prof. Dr. med. Philipp C. Lurz, PhD / Geschäftsführender Oberarzt Herzzentrum Leipzig, Universitätsklinik für Kardiologie,
philipp.lurz@helios-gesundheit.de , philipp.lurz@medizin.uni-leipzig.de

Die chronische Herzschwäche gehört zu den häufigsten Erkrankungen und ist einer der wichtigsten Sterblichkeits- und Erkrankungsrisiken in der westlichen Gesellschaft. Insbesondere die Form der Herzinsuffizienz, bei welcher die Schlagkraft des Herzens scheinbar normal ist (HFpEF), stellt klinisch eine große Herausforderung dar und wird aufgrund der demographischen Entwicklung bald die häufigste Form der Herzinsuffizienz sein.

Trotz der großen Häufigkeit und der erheblichen Symptomatik und Sterblichkeit konnte bis dato kein effektives Behandlungskonzept der HFpEF etabliert werden. Somit steht eine Früherkennung und Verhinderung der Krankheitsausbildung im Vordergrund.

Im Rahmen der Leipziger Herzstudie konnte zwischen 2006-2014 eine große Patientenkohorte mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko aber ohne Herzinsuffizienz umfangreich charakterisiert werden.

Etwa 1000 Patienten dieser Kohorte werden nun im Rahmen der Predict-HFpEF Studie erneut auf das Vorliegen einer HFpEF untersucht um klinische, laborchemische, stoffwechselbezogene und genetische Prädiktoren des Auftretens einer HFpEF zu identifizieren.

Neben einem multidimensionalen Verständnis der Krankheitsentstehung sollen so die Grundlagen für eine bessere Präventions- und Therapiearbeit geschaffen werden.