» Große und kleine Krankenhäuser können so ihre Ressourcenplanung und ihre Kapazitäten in Gleichklang mit dem wichtigsten Ziel des Gesundheitswesens bringen: das Wohl des Patienten.«

Laufzeit: 2010–2018

Finanzierung: Eigenmittel

Patienten: 5052

TEILNEHMENDE KLINIKEN: >85

Leitender Arzt: Prof. Dr. Dr. med. Andreas Bollmann, Leitender Oberarzt Abteilung Rhythmologie, andreas.bollmann@helios-gesundheit.de

QUALITÄTSSICHERUNG UND INFORMATIONSSYSTEM – EINE MULTIZENTRISCHE ZUSAMMENARBEIT VON 85 KRANKENHÄUSERN AUS DEM DEUTSCHLANDWEITEN HELIOS-VERBUND

Die Katheterablation bei Herzrhythmusstörungen ist eine der anspruchsvollsten elektrophysiologischen Eingriffe und wird immer häufiger eingesetzt. In Vorbereitung auf eine Intervention müssen die Vorteile eines Eingriffes gegenüber einer Vielzahl von potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen abgewogen werden. Hierzu ist das Wissen um Faktoren und Einflüsse für einen schwerwiegenden Behandlungsverlauf elementar.

Die Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Andreas Bollmann (Laufzeit 2010 bis 2018) betrachtet vergleichend die Sterblichkeitsrate bei Patienten in den beteiligten Krankenhäusern nach einer solchen Behandlung und bemüht sich um die Identifizierung von Merkmalen und Variablen, die einen Einfluss auf den Therapieausgang besitzen.

Ein vorbereitender Schritt zur Einführung der elektronische Patientenakte (ePA) im Rahmen des digitalen Versorgungsgesetzes (DVG)

Die Studie zeigt, dass die betroffenen Patienten enorm von der engen Zusammenarbeit eines Klinikverbundes profitieren. Verzögerungen im Behandlungsverlauf können so minimiert werden und den betroffenen Patienten wird schnell und effektiv die passende Hilfe und Versorgung angeboten.

http://academic.oup.com/europace/article/22/1/100/5602447